Internationaler Therapeutenverband AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel SEKTION SCHWEIZ

Geschichte und Entstehung der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel

Die Methode wurde in den fünfziger Jahren von Willy Penzel (1918 bis 1985) begründet. Veranlasst durch die lebensbedrohliche Lebererkrankung seiner Frau, die ärztlicherseits austherapiert war, begann er sich, mit Medizinalliteratur zu befassen.
Die Erkenntnisse aus dem Buch (1950) „Organbeeinflussung durch Massage“ von Prof. Dr. Joachim Puttkamer setzte er an seiner jungen Frau mit bemerkenswertem Erfolge um. Irmgard Penzel konnte schon wenige Wochen später nach Hause zurückkehren und wurde vollständig gesund.
Das Buch von Joachim Puttkamer veranlasste Penzel, sich überhaupt mit Natur-Heilkunde zu befassen. Mitte der sechziger Jahre fand er seine Annahme von einem Bahnensystem (Meridiane) des Körpers in dem Buch der Gebrüder Ernst und Paul Busse, „Die Akupunktur-Fibel“, bestätigt. Am Ludwig-Boltzmann-Institut in Wien lernte er den „Akupunktur-Papst“ Prof. Dr. med. Johannes Bischko kennen. Dies alles floss in die Entwicklung seines Behandlungskonzeptes ein, das er AKUPUNKT-MASSAGE nannte.
Die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel -APM® war geboren.

Nach der Ausbildung zum Masseur/med. Bademeister hatte Willy Penzel die Gelegenheit in einem Krankenhaus in Bad Pyrmont, seine APM bei einem grösseren Kreis von Patientinnen und Patienten anzuwenden. Es wurden erste Fortbildungen organisiert. 1971 gründete er sein Lehrinstitut Penzel in Bad Pyrmont. Bald wechselte er in grössere Räumlichkeiten im westfälischen Lügde. In Norwegen, der Schweiz und in Österreich fanden die ersten Auslandskurse statt. 1972 erschien das erste Fachbuch von Willy Penzel.

Mitte der siebziger Jahre verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Heyen (Norddeutschland / nahe der Münchhausenstadt Bodenwerder). Hier entstand zunächst die Verwaltung und 1983 seine Pyramide (der ägyptischen Cheops-Pyramide nachgebaut), heute die Europäische Penzel-Akademie, die zentrale Ausbildungsstätte für Deutschland.
Als Willy Penzel 1985 starb, hat er seinen engsten Mitarbeiter Günter Köhls, der bereits seit 1972 dem Hause Penzel angehörte, zu seinem Nachfolger bestimmt und ihm die Verantwortung für sein Lebenswerk übertragen.

Durch mehr als 25000 Schülerinnen und Schüler aus inzwischen 9 europäischen Ländern, die in der APM nach Penzel ausgebildet wurden, gab es verschiedene Tochterverfahren, die sich daraus entwickelt haben. Sicherlich sind hier die ENERGETISCH-STATISCHE BEHANDLUNG DER WIRBELSÄULE NACH RADLOFF (ESB) und der WIRBELSÄULEN-BASIS-AUSGLEICH NACH OTT (WBA) zu nennen.

Willy Penzel hat in den 50er-Jahren ein Therapiesystem geschaffen, das westliche und östliche Anschauungsweisen und Therapieverfahren miteinander verknüpft.